Das Trauergespräch

Bei der Trauerrede soll vornehmlich das Positive im Leben des Verstorbenen Gewicht bekommen. Gleichzeitig kann – in zumutbarem Rahmen – das nicht so Angenehme angesprochen werden. Letztlich soll es um die Einzigartigkeit des Verstorbenen gehen, die herausgestellt werden soll – mit allen Stärken, Schwächen, Leidenschaften, mit all seinem Glück, seinen Erfolgen, vielleicht auch seinem Scheitern ...

Und so birgt das Trauergespräch Bemerkenswertes, Erinnerungen, persönliche Erlebnisse – eben Dinge, die nur die Wenigsten wissen, die aber hervorzuheben sind.
Gemeinsam werden wir die Dinge herausarbeiten, die helfen, ein realistisches Bild des Verstorbenen und ein bleibendes Andenken an seine Person zu zeichnen.
Zur Unterstützung meiner Arbeit kann es hilfreich sein, wenn ein Lebenslauf und / oder adäquate Unterlagen und ein paar Fotos des Verstorbenen zur Verfügung stehen.

Beim Trauergespräch anwesend sind in der Regel nur die dem Verstorbenen am nächsten Stehenden. Als Ort für das Trauergespräch ist das private Umfeld der Trauernden vorteilhaft, alternativ ist natürlich auch der Gesprächsraum im Bestattungsinstitut denkbar oder ein ruhigerer bereich in einem Café.
Sofern die Trauerfeier in regelrecht kirchlichem Rahmen stattfindet, ist der Kontakt zum Pastor, der den Trauergottesdienst abhält, obligatorisch, da mit ihm die Details des Ablaufs abzusprechen sind. In diesem Falle ist als Ort für das Gespräch das Gemeindehaus denkbar.

Wochentag und Tageszeit spielen bei der zeitlichen Anberaumung des Trauergesprächs grundsätzlich keine Rolle. Entscheidend ist, welcher Zeitpunkt Ihnen persönlich am geeignetsten erscheint.


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